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32 Auszubildende starten bei Marquardt ins Berufsleben


Rietheim-Weilheim, 3. September 2012 – Am Montag, 3. September, hat auch bei der Marquardt GmbH wieder ein neues Ausbildungsjahr begonnen. Erfreulich: 32 Auszubildende haben sich entschieden, bei Marquardt in Rietheim den Weg ins Berufsleben zu beginnen.

20 Auszubildende, zehn Studierende sowie zwei StudiumPlus-Studenten: Sie alle starten dieses Jahr bei Marquardt in Rietheim ihre berufliche Karriere. Damit bildet Marquardt dieses Jahr in 18 der insgesamt 21 angebotenen Ausbildungsrichtungen aus. Im Hinblick auf die Fachkräfteausbildung bietet Marquardt eine Vielfalt an Berufszweigen, die sowohl bei technisch versierten als auch kaufmännisch Interessierten Anklang finden. Auch Studierende der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) mit verschiedenen Schwerpunkten – wie zum Beispiel Wirtschaftsinformatik, Maschinenbau oder Informationstechnik – fanden in Marquardt ihren Arbeitgeber.

Geschäftsführer Stephan Itter und Ausbildungsleiter Steffen Rudischhauser begrüßten die neuen Auszubildenden an ihrem ersten Tag. Nach einem gemeinsamen Imbiss in der Kantine erhielten sie ihre künftigen Arbeitskleidungen sowie alle nötigen Informationen. Außerdem gab es einen Ausblick auf die ersten Wochen im Berufsleben: Auf dem Programm stehen Betriebsbesichtigungen, Produktschulungen, Sicherheits-unterweisungen aber auch teambildende Maßnahmen wie zum Beispiel ein Outdoor-Seminar.

Verlockend für viele Bewerber war sicherlich die Möglichkeit, Auslandseinsätze in einem der Tochtergesellschaften der Marquardt-Gruppe wahrzunehmen. So sind zum Beispiel in den Ausbildungen zum technischen Produktdesigner oder Industrie- und Werkzeugmechaniker Aufenthalte am Standort Schaffhausen in der Schweiz von vornherein eingeplant.

Auch im Studienverlauf der DHBW-Studenten sind projektbezogene Auslandseinsätze die Regel. Dies bietet den jungen Nachwuchsfachkräften die Gelegenheit, andere Länder und Kulturen sowie die internationalen Marquardt-Standorte besser kennen zu lernen und ihr Wissen und Know-how mit anderen Auszubildenden auf der ganzen Welt zu teilen.

Zusätzlich zu den 32 neuen Auszubildenden haben 38 Studierende im Rahmen von Praktika, Werkstudententätigkeiten und Bachelor- und Masterarbeiten ihren Weg zu Marquardt gefunden. Sie können Blicke in ein internationales, familiengeführtes Unternehmen in Berufsfeldern ihrer Wahl werfen. Teilweise aus der ganzen Welt stammend stoßen die meisten Studenten aus den Hochschulen Furtwangen, Sigmaringen, Konstanz und Ravensburg-Weingarten zur Marquardt-Familie in Rietheim. Laut Ausbildungsleiter Steffen Rudischhauser kommen immer wieder Anfragen auf Praktikumsplätze im Ausland. Dabei stellten sich die Marquardt-Standorte in den USA als besonders gefragt unter den deutschen Bewerbern heraus.

Im Standort Rietheim wurde dieses Jahr zum ersten Mal die Stelle für ein StudiumPlus im Bereich Elektrotechnik vergeben. Im Laufe des StudiumPlus absolvieren Bewerber zuerst eine Ausbildung als Elektroniker für Geräte und Systeme und direkt im Anschluss ein duales Studium im Fachbereich Elektronik. Nach insgesamt viereinhalb Jahren können die Studenten dann mit einem Doppelabschluss ins Berufsleben starten.

Sein Engagement setzt Marquardt auch im IHK-Programm „M+E-Einstieg“ fort. Nach einem Jahr Praktikum wurde der erste M+E-Einsteiger am Montag, 3. September, in ein festes Ausbildungsverhältnis übernommen und kann mit seinen Kollegen zusammen das zweite Lehrjahr als Maschinen und Anlagenführer beginnen. Das Konzept M+E-Einsteiger gibt landesweit mehr als 270 Schülern mit geringer Qualifikation die Chance, über ein Praktikum sowie schul- und praktikumsbegleitende Nachhilfe den Weg in eine Ausbildung zu finden. Marquardt nahm im Jahr 2011 das erste Mal einen M+E-Einsteiger auf.

Erstmals hat ein junger Mensch seinen Weg in ein Ausbildungsverhältnis über die Zeitarbeit gefunden. Stefan Riess war zunächst als Ferienjobber nach seiner Schulausbildung zu Marquardt vermittelt worden. Aufgrund seiner guten Leistungen wurde er im Anschluss als Maschinenbediener über eine Zeitarbeitsfirma bei Marquardt eingesetzt. Nun, ein Jahr später, zahlt sich sein Engagement aus: Er beginnt eine Ausbildung zum Verfahrensmechaniker. Für Marquardt ein gutes Beispiel, wie man Zeit sinnvoll überbrücken kann, wenn es nicht gleich mit einem Ausbildungsplatz funktioniert.