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Marquardt lädt Azubi-Eltern zum Dialog ein - Stellenwert der Ausbildung weiter enorm


Bei Marquardt-Elternabend in der Jahnhalle in Weilheim nutzen Eltern gerne die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit Ausbildungsleiter Steffen Rudischhauser (links).

Rietheim-Weilheim, 22. November 2010 – Mit weltoffenen, toleranten und vor allem mutigen jungen Menschen will Marquardt im globalen Wettbewerb bestehen. Das sagte Marquardt-Geschäftsführer Stephan Itter beim traditionellen Elternabend vor 180 Gästen in der Weilheimer Jahnhalle. Geladen waren die Eltern der technischen und kaufmännischen Auszubildenden und Studierenden sowie deren Schulleiter, Professoren und Lehrer.
 
Marquardt setzt weiterhin auf eine hochwertige Ausbildung am Standort Deutschland, das betonte Geschäftsführer Stephan Itter einmal mehr in der voll besetzten Gemeindehalle. „Wir wollen die weltweiten Chancen, die unsere Standorte bieten, konsequent nutzen. Diese verstärkte Weltoffenheit von Marquardt bietet allen Mitarbeitern – gerade auch jungen Mitarbeitern – Chancen für ihren ganz persönlichen Erfolgsweg.“ Potenzial sieht Itter vor allem in den technischen, ingenieurwissenschaftlichen Berufen. Leider sei das Qualitätsniveau derjenigen, die nach einem Ausbildungsplatz suchen, in den vergangenen Jahren etwas gesunken. Im September 2010 habe man daher einige Ausbildungsplätze nicht besetzen können – gleiches gilt für einige Studiengänge an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW).
 
Die Ausbildung in Rietheim-Weilheim hat seit Jahren ein beständig hohes Niveau. Zwei IHK-Preise für Irene Orban und Nadine Finkbeiner als Maschinen- und Anlagenführerinnen und etliche Preise und Belobungen der Berufsschulen sind der Beleg dafür. Marquardt nimmt darüber hinaus auch seine soziale Verantwortung wahr und arbeitet im engen Schulterschluss mit Eltern, Lehrern, Schulen und Hochschulen konstruktiv an einer gemeinsamen Zukunft.
 
Das bestätigte kurz darauf auch Oberstudiendirektor Rainer Eyrich, er wurde im Juli als Direktor des Gymnasiums Spaichingen verabschiedet, in seinem Gastreferat. Schulkooperationen zwischen Schulen und Unternehmen sind wichtiger denn je. Marquardt-Ausbildungsleiter Steffen Rudischhauser sei immer ein gerne gesehener Gast an den Schulen, könne er den Schülerinnen und Schülern doch direkt Perspektiven vermitteln. Den Eltern gab Eyrich mit auf den Weg: „Trauen Sie Ihren Kindern etwas zu und lassen sie sie ruhig die eine oder andere Entscheidung selbst treffen.“ Man neige dazu, die jungen Leute zu unterschätzen, unterm Strich würden sie jedoch die notwendige Qualifikation für eine gute und sichere Zukunft alle mitbringen. Im Anschluss an das Referat hatten Eltern, Lehrer, Schulleiter noch die Möglichkeit, sich mit den Marquardt-Ausbildern und Führungskräften persönlich auszutauschen.
 
Derzeit beschäftigt die Marquardt GmbH in Rietheim 97 Auszubildende in 17 Ausbildungsberufen – ein Großteil davon arbeitet in technischen Berufen. Für den Ausbildungsbeginn 2011 hat der weltweit führenden Hersteller von elek¬tromechanischen und elektronischen Schaltern und Schaltsystemen für Fahrzeuge, Elektro¬werkzeuge, Haushaltsgeräte und sonstige in¬dustrielle Anwendungen aus dem Landkreis Tuttlingen die Ausbildungskapazität bei rund 40 Plätzen belassen. Marquardt garantiert seinen Auszubildenden im Anschluss eine Übernahme für ein Jahr. „Sofern sich die dann jungen Kollegen in ihrem Feld beweisen, steht einer unbefristeten Übernahme in aller Regel nichts entgegen“, sagte Stephan Itter. Im Gegenteil: Für diejenigen, die sowohl besondere schulische als auch soziale Kompetenzen unter Beweis stellen, bietet Marquardt sogar ein spezielles Förderprogramm an. Als Teilnehmer der Elite-Ausbildung erhalten die Auszubildenden eigene Projektverantwortung, die Möglichkeit für begrenzte Zeit ins Ausland zu gehen und eine Zuzahlung zu ihrem regulären Ausbildungsgehalt zu bekommen.