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Marquardt spendet 10.000 Euro an die Lebenshilfe Tuttlingen


Marquardt-Geschäftsführer Stephan Itter (Zweiter von rechts) überreicht den Scheck in Höhe von 10.000 Euro zusammen mit Ausbilder Heinz Hoffmann (Zweiter von links), der in diesem Jahr erstmals einen Praktikanten der Lebenshilfe bei Marquardt betreut hat, um ihm den Einstieg in ein normales Berufsleben zu erleichtern. Winfried Baumann, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Lebenshilfe Tuttlingen (links), und Otto Weihing, Geschäftsführer der Lebenshilfe Tuttlingen (rechts) freuen sich über die erfolgreiche Kooperation beider Unternehmen.

Rietheim-Weilheim, 4. Januar 2012 – Die Marquardt GmbH setzt ihre Unterstützung der Lebenshilfe für behinderte Menschen engagiert fort. Geschäftsführer Stephan Itter überreichte dem Kreisverein Tuttlingen eine Spende in Höhe von 10.000 Euro. Das Geld soll für mehrere Projekte verwendet werden, die der Betreuung und Weiterentwicklung von behinderten Menschen zugute kommen.

 

„Wir freuen uns, dass wir die Tradition weiter fortführen und die Lebenshilfe Tuttlingen weiter unterstützen können“, sagte Marquardt-Geschäftsführer Stephan Itter bei der Spendenübergabe. Die wirtschaftliche Bilanz für das Jahr 2011 falle bei Marquardt sehr positiv aus. Ebenso wie das Fazit zur Zusammenarbeit zwischen Marquardt und der Lebenshilfe: „Unsere Auszubildenden berichten voller Stolz von den positiven Erfahrungen, die sie im Rahmen der zwei Wochen, die sie in der Tagesbetreuung und in den Werkstätten in Tuttlingen, verbringen.“ Sowohl für die technischen als auch die kaufmännischen Auszubildenden gehört diese Maßnahme seit Jahren zur Ausbildung dazu.

 

Lebenshilfe-Geschäftsführer Otto Weihing und Winfried Baumann, Vorsitzender des Verwaltungsrats, bestätigten den erfolgreichen Erfahrungsaustausch. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden auch außerhalb unserer Einrichtungen wahrgenommen. Zudem werden durch derartige Projekte Hemmschwellen weiter abgebaut – die Zusammenarbeit ist wirklich ein voller Erfolg“, so Otto Weihing. Seit diesem Jahr ermöglicht Marquardt Lebenshilfe-Mitarbeitern einen Praktikumsplatz, um bei der Eingliederung ins normale Berufsleben zu unterstützen. Dieses Angebot wolle man nun dauerhaft etablieren. „Im Umgang mit Menschen mit Behinderung gibt es normalerweise eine große Scheu. Wir müssen deshalb mehr aufeinander zugehen. Marquardt hilft dabei und verhält sich beispielhaft“, sagte Winfried Baumann. Die Auszeichnung als „beispielhaft behindertenfreundliches Unternehmen“ habe sich Marquardt deshalb in diesem Jahr auch verdient.

 

Laut Winfried Baumann verfolge man mit der Lebenshilfe Tuttlingen ein hehres Ziel, nämlich, dass alle Menschen, die im Landkreis aufgrund ihrer Behinderung Hilfe benötigen, diese auch heimatnah bekommen. „Wir sind dem Ziel sehr nahe“, so der Verwaltungsrats-Vorsitzende. Aktuell plane man intensiv den Bau einer Einrichtung in Spaichingen, der „eigentlichen Geburtsstätte“ der Lebenshilfe. Dort soll ein Wohnheim mit 24 Plätzen entstehen und außerdem eine Werkstatt eingerichtet werden, die Arbeitsplätze mit sich bringt. In Tuttlingen möchte man zusätzlich eine Tagespflege für Seniorinnen und Senioren einrichten. Aber auch technologisch will Otto Weihing die Lebenshilfe weiterentwickeln: „Qualitätssicherung wird bei uns immer wichtiger, darauf müssen wir unsere Werkstätten einrichten und das notwendige Equipment beschaffen.“