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Marquardt spendet 10.000 Euro an die Lebenshilfe Tuttlingen


Marquardt-Geschäftsführer Stephan Itter (rechts) überreicht den Scheck in Höhe von 10.000 Euro zusammen mit Ausbilder Heinz Hoffmann (links), der im vergangenen Jahr die ersten drei Praktikanten der Lebenshilfe bei Marquardt betreut hat, um ihm den Einstieg in ein normales Berufsleben zu erleichtern. Winfried Baumann, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Lebenshilfe Tuttlingen (Zweiter von Rechts), und Otto Weihing, Geschäftsführer der Lebenshilfe Tuttlingen (Zweiter von Links) freuen sich über die erfolgreiche Kooperation beider Unternehmen.

Rietheim-Weilheim, 8. Januar 2013 – Die Marquardt GmbH setzt ihre Unterstützung der Lebenshilfe für behinderte Menschen engagiert fort. Geschäftsführer Stephan Itter überreichte dem Kreisverein Tuttlingen eine Spende in Höhe von 10.000 Euro. Das Geld soll für mehrere Projekte verwendet werden, die der Betreuung und Weiterentwicklung von behinderten Menschen zugute kommen.

„Wir freuen uns, dass wir die Tradition weiter fortführen und die Lebenshilfe Tuttlingen weiter unterstützen können“, sagte Marquardt-Geschäftsführer Stephan Itter bei der Spendenübergabe in den Räumlichkeiten der Lebenshilfe Tuttlingen. Die Bilanz für die Zusammenarbeit der Marquardt GmbH und der Lebenshilfe im Jahr 2012 falle sehr positiv aus: „Unsere Auszubildenden geben uns ausgezeichnete Rückmeldungen von den Erfahrungen, die sie im Rahmen der zwei Wochen, die sie in der Tagesbetreuung und in den Werkstätten in Tuttlingen erlangen.“ Sowohl für die technischen als auch die kaufmännischen Auszubildenden gehört diese Maßnahme seit Jahren zur Ausbildung dazu. „Ein Auslandsaufenthalt bietet ebenso wichtige Erfahrungen für die Weiterentwicklung eines Auszubildenden, die zwei Wochen Mitarbeit in der Lebenshilfe Tuttlingen formen die Persönlichkeit unserer jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch einmal deutlich mehr“, sagte Itter.

Lebenshilfe-Geschäftsführer Otto Weihing und Winfried Baumann, Vorsitzender des Verwaltungsrats, bestätigten den erfolgreichen Erfahrungsaustausch. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden auch außerhalb unserer Einrichtungen wahrgenommen. Zudem werden durch derartige Projekte Hemmschwellen weiter abgebaut – die Zusammenarbeit ist wirklich ein voller Erfolg“, so Otto Weihing. Im zurückliegenden Jahr ermöglichte Marquardt drei Lebenshilfe-Mitarbeitern einen Praktikumsplatz, um bei der Eingliederung ins normale Berufsleben zu unterstützen. Dieses Angebot wolle man nun dauerhaft etablieren. „Marquardt ist nicht grundlos mehrfach als beispielhaft behindertenfreundliches Unternehmen ausgezeichnet“, sagte Winfried Baumann.

Aktuell plant die Lebenshilfe Tuttlingen intensiv den Bau einer Einrichtung in Spaichingen, der „eigentlichen Geburtsstätte“ der Lebenshilfe. Dort soll ein Wohnheim mit 24 Plätzen entstehen und außerdem eine Werkstatt eingerichtet werden, die Arbeitsplätze mit sich bringt. In Tuttlingen möchte man zusätzlich eine Tagesstätte für 20 behinderte Seniorinnen und Senioren sowie eine Wäscherei einrichten – das Millionenprojekt möchte Weihing am liebsten noch in diesem Jahr beginnen. Aber auch technologisch will Otto Weihing die Lebenshilfe weiterentwickeln: „Qualitätssicherung wird bei uns immer wichtiger, darauf müssen wir unsere Werkstätten einrichten und das notwendige Equipment beschaffen.“