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Marquardt spendet 10.000 Euro an die Lebenshilfe Tuttlingen


Rietheim-Weilheim, 19. Januar 2011 – Die Marquardt GmbH setzt ihre Unterstützung der Lebenshilfe für behinderte Menschen engagiert fort. Geschäftsführer Stephan Itter überreichte dem Kreisverein Tuttlingen eine Spende in Höhe von 10.000 Euro. Das Geld soll für Hightech-Investitionen verwendet werden. Außerdem möchte Marquardt die Kooperationen ausbauen.
 
„Wir möchten mit dieser Spende unsere gemeinsame Erfolgsgeschichte fortschreiben“, sagte Marquardt-Geschäftsführer Stephan Itter bei der Spendenübergabe. In Folge der Wirtschaftskrise musste Marquardt auf Spenden dieser Art vorübergehend verzichten. Das Geschäftsjahr 2010 ist bei Marquardt erfolgreich zu Ende gegangen und auch die Aussichten für das Jahr 2011 stimmen zuversichtlich. „Wir haben die Aktivitäten der Lebenshilfe auch in den wirtschaftlich angespannten Zeiten aufmerksam verfolgt und wollen unsere Wertschätzung zum Ausdruck bringen“, so Itter. Die Marquardt-Auszubildenden im zweiten Ausbildungsjahr berichten begeistert von den Einblicken, die ihnen bei der Lebenshilfe vermittelt werden. Sowohl die technischen als auch die kaufmännischen Auszubildenden verbringen ein bis zwei Wochen in der Tagesbetreuung und den Werkstätten der Tuttlinger Einrichtung.
 
Lebenshilfe-Geschäftsführer Otto Weihing und Winfried Baumann, Vorsitzender des Verwaltungsrats, berichteten ebenfalls von dem erfolgreichen Erfahrungsaustausch. Ab April wird Marquardt daher Gespräche mit der Lebenshilfe führen, in denen Praktikumsplätze für behinderte Menschen bei dem Unternehmen in Rietheim oder Böttingen gefunden werden sollen. „Wir haben bei uns Menschen, die durchaus fähig sind, arbeiten in einem Unternehmen wie Marquardt auszuüben. Wir verfolgen damit das Ziel, dass sich behinderte Menschen langfristig komplett selbst versorgen können und eventuell an einen Arbeitgeber weitervermittelt werden können“, sagte Baumann.
 
Lebenshilfe-Geschäftsführer Otto Weihing verwies in diesem Zusammenhang auf die äußerst erfolgreiche Entwicklung in den Werkstätten hin: „Früher haben wir Geld mit der Montage von Kugelschreibern verdient, heute liefern wir unseren Kunden komplette Baugruppen und übernehmen Risiken beim Einkauf von Material.“ Die Arbeiten seien anspruchsvoller geworden, so Weihing, und die Lebenshilfe müsse dadurch auch mehr in innovative Fertigungsprozesse investieren. Die Spende von Marquardt kommt daher sehr gelegen: „Das Geld verwenden wir für eine Investition in eine Laserschweißmaschine.“